Astro Rewrite

Next.js entwickelt sich rasend - zu schnell für mich, um Features und Sicherheitsupdates immer zu verfolgen. Und React für einen Blog? Unnötig. Eine einfache statische Lösung aber mit Komponenten? Astro ist genau das. Also: Willkommen zum neuen Anstrich in Astro!

AstroWebentwicklung

Next.js war einfach Magie.
Als ich React lernte und noch überlegte, wie ich am besten ein Backend dazu stelle, fragete ein Freund, warum ich nicht einfach Next.js nehme.
Und das war magisch.
Denn ich konnte mein Gelerntes nutzen und hatte trotzdem direkt ein Backend mit dabei. Ich hab mir darin nicht nur ein kleines Projekt gebaut, sondern später auch meine erste Website.

Die Struktur war einfach: Eine Datei in app anlegen und… Moment. Stimmt gar nicht mehr.
Also: Eine Datei in pages anlegen. Oder doch in app? Beides Ok.
Achso, außer dass app dann deprecated wurde.

Next.js war für mich die erste Berührung mit dem JavaScript Ökosystem und plötzlich verstand ich die ganzen Memes. Dann kam auch plötzlich die Nachricht vom dependebot und ich hatte plötzlich 20 PRs, die alle Next.js Updates waren. Nur, dass ab irgendeinem Punkt man plötzlich sich mit komplizierteren Updates rumschlagen musste und nicht einfach nur npm audit fix machen konnte.

Also brauchte es eine Alternative.

Sinneswandel

React ist cool. Ziemlich performant für das, was es macht, sehr flexibel und einmal gelernt kann man auch andere Frameworks leicht lernen.

Aber wofür braucht eine Homepage eine komplexe reaktive Komponente? Naja, eigentlich braucht sie das nicht. Aber es war an dem Punkt für mich die einzige Möglichkeit absiets von Vanilla HTML5, CSS und JS zu arbeiten.

Gleichzeitig merkte ich bei immer mehr Seiten, dass hier Unmengen an Rechenleistung in JavaScript nur für hübsche Effekte drauf ging. Ich bin sehr für schöne Effekte, aber immer mehr fand ich, dass man als guter Web Entwickler eigentlich so wenig JavaScript wie möglich einsetzen sollte. JavaScript Frameworks sind im Normalfall aber das genaue Gegenteil.

Ich wollte meine Seite also neu machen und hatte eien Vision, die nicht ganz erreichbar erschien. Und dann fand ich ein Framework, dass eigentlich genau das war, was ich suchte: Astro.

Astro

Astro zeichnet sich dadurch aus, dass es komplett statische Seiten generiert. Falls man das braucht, kann man aber auch Server Side Rendering nutzen, oder sogar beides gleichzeitig. Islands gibt es sogar für die verschiedensten Frameworks.

Aber all das brauchte ich gar nicht. Eine cleane modulare Webseite aufbauen, mit verschachtelten Komponenten, scoped CSS und ohne JavaScript, dass man nicht selbst schreibt. Das war genau das, was ich suchte.

Und so habe ich mich an die Arbeit gemacht, meine Seite neu zu bauen.
Und gebaut.
Und gebaut.
Und gebaut…

Tja ich fing an zu arbeiten und plötzlich war da gar nicht mehr so viel Zeit.

Aber nach wirklich langer Zeit und viel Arbeit ist es jetzt endlich soweit - die neue Seite ist hübsch, sehr schnell, hat vollen Score bei Lighthouse und ist komplett in Astro gebaut. Ich bin sehr zufrieden damit.

Vielleicht kommt irgendwann ja nochmal wieder ein Terminal dazu, dass ich früher als Webseite hatte. Aber vorerst genieße ich es erstmal wieder eine eine hübsche und schnelle Seite zu haben.